Eine solide Partnerschaft, die über die Zeit weiter wächst.
Blum-Novotest hat seine digitale Basis mit Dynamics 365 und Bluestar PLM modernisiert und dadurch Konstruktion, Fertigung, Qualitätssicherung und operative Prozesse in einem gemeinsamen digitalen Datenfluss vernetzt, ausgelegt für mehr Komplexität, Skalierbarkeit und zukünftige KI-Anwendungen.
Wer ist Blum-Novotest?
Blum-Novotest, ein weltweit führendes Unternehmen für Präzisionsmess- und Prüftechnologie mit mehr als 50 Jahren Erfahrung und über 750 Mitarbeitenden an mehreren Standorten in Europa, Asien und Amerika, hat die Modernisierung seiner digitalen Infrastruktur vorangetrieben, um der zunehmenden Produktkomplexität gerecht zu werden.
Gemeinsam mit den langjährigen Partnern Avanade und Bluestar wechselte das Unternehmen von Dynamics AX 2012 zu Dynamics 365 und erschuf damit eine einheitliche Plattform für Konstruktion, operative Prozesse und Fertigung.
Von vernetzten Daten zu KI-fähigen Prozessen.
Eine solide Partnerschaft, die über die Zeit weiter wächst.
Im Jahr 2016 erreichte Blum-Novotest einen Punkt, an dem die Konstruktions- und Produktionsprozesse mehr Struktur und Klarheit benötigten. Systeme waren isoliert, Informationen wurden langsam ausgetauscht, und Teams mussten Daten häufig manuell zusammenführen.
Hier kam Bluestar PLM erstmals ins Spiel und entlastete das Unternehmen, indem es durch native Integration und Standardfunktionen Transparenzlücken schloss und die manuelle Zusammenführung von Daten eliminierte.
Obwohl Rafael Pich, heute Division Manager IT & Business Systems bei Blum-Novotest, dem Unternehmen erst 2023 beitrat, erkennt er die langfristige Wirkung dieser Entscheidung klar: „Bluestar PLM ist zu einem grundlegenden System geworden, das kontinuierlich Transparenz, Konsistenz und Effizienz im gesamten Unternehmen unterstützt.“
Auch Avanade war Teil dieser frühen Reise. Das Unternehmen hatte bereits die ursprüngliche AX-2012-Umgebung von Blum-Novotest implementiert und verstand daher die ERP-Landschaft, ihre Grenzen und ihren Rhythmus. Im Laufe der Zeit wurde Avanade zu einem vertrauten Partner – einem Partner, an den sich Blum-Novotest wandte, wenn es auf ERP-Seite weitergehen musste.
Als AX 2012 seine Grenzen erreichte, trat Blum-Novotest einen Schritt zurück und stellte die entscheidenden Fragen: Behalten wir dieselben Partner? Nach einer umfassenden Neubewertung war das Ergebnis eindeutig.
Sie entschieden sich erneut für Bluestar. Sie entschieden sich erneut für Avanade. Und sie taten dies aus demselben Grund: Beide Partner hatten bereits bewiesen, dass sie das Geschäft von Blum-Novotest verstehen und sich gemeinsam mit dem Unternehmen weiterentwickeln können. Für Julian Bentele, Mechanical Design Engineer bei Blum-Novotest, spielte Vertrauen dabei eine entscheidende Rolle:
„Aufgrund ihrer fachlichen Expertise, ihrer langjährigen Erfahrung und einer über die Zeit gewachsenen Partnerschaft ist Vertrauen für uns der zentrale Faktor.“
Während des Dynamics-365-Upgrades bestätigten beide Partner dieses Vertrauen erneut. Bluestar half dabei, veraltete Customizations zu entfernen, die sich über die Zeit angesammelt hatten, und machte das System dadurch schlanker und wartungsfreundlicher. Wie Julian anmerkt: „Standard-PLM-Funktionen ersetzten individuelle Entwicklungen, wodurch langfristige Risiken reduziert und die Wartbarkeit verbessert wurde.“
Avanade stellte wiederum sicher, dass die ERP-Basis die zukünftigen Anforderungen von Blum-Novotest unterstützen kann. Ihre langjährige Vertrautheit mit der Microsoft-Umgebung des Unternehmens sorgte dafür, dass das Upgrade mit Sicherheit und ohne Unsicherheiten umgesetzt wurde.
Dies war nicht bloß die Aufrechterhaltung des Status quo, sondern eine bewusste Entscheidung, Partnerschaften zu stärken, die sich über Jahre hinweg bewährt hatten.
Von Komplexität zu Klarheit
Blum-Novotest agiert in einer Welt, in der Engineer-to-Order und Serienfertigung gleichzeitig existieren und sich gegenseitig kontinuierlich beeinflussen. Vor der Implementierung von Bluestar PLM arbeiteten diese Bereiche in getrennten Strukturen, was zu doppelten Prozessen und inkonsistenten Daten führte. Mit zunehmender Komplexität stieg auch die Belastung der Zusammenarbeit.
Rafael beschreibt die Situation treffend: „Die größte Herausforderung bestand darin, die steigende Produktkomplexität zu bewältigen und gleichzeitig Prozesse effizient, zuverlässig und abteilungsübergreifend vernetzt zu halten.“
Doch die direkte Integration von Bluestar PLM in Microsoft Dynamics 365 veränderte alles.
Konstruktion und Fertigung arbeiteten plötzlich innerhalb einer gemeinsamen Umgebung, wodurch die Reibungsverluste paralleler Systeme entfielen. Stücklisten wurden ohne erneute Interpretation von der Konstruktion bis in die Produktion übertragen. „Die Produktionsvorbereitung hat sich verbessert, weil die Stücklisten genauer und zuverlässiger sind“, erklärt Julian und beschreibt damit die unmittelbaren Auswirkungen auf die Produktionsstabilität.
Auch die Zusammenarbeit wurde deutlich schneller. „Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit ist schneller, weil alle Teams mit denselben Daten arbeiten“, sagt er und beschreibt damit einen Wandel, der das Unternehmen durch einen gemeinsamen digitalen Informationsfluss vereinte. Was einst zwei getrennte Fertigungswelten waren, wurde zu einem durchgängigen und konsistenten Workflow.
Cloud-Migration ohne Unterbrechungen
Der Wechsel von AX 2012 zu Dynamics 365 erforderte höchste Präzision. Die Produktion durfte nicht ins Stocken geraten, die Konstruktion durfte keinen Zugriff auf kritische Daten verlieren, und Qualität sowie Service benötigten durchgängig Transparenz. Ein einziger Fehler hätte kettenartige Verzögerungen auslösen können.
Eine einheitliche CAD-Landschaft schaffen
Bei Blum-Novotest arbeitet das Engineering in einer sehr vielfältigen technischen Umgebung. SolidWorks, Inventor, EPLAN, PADS und weiteres Werkzeug bilden ein reiches Ökosystem, jedes für sich essenziell, jedoch zuvor nicht miteinander verbunden.
Bluestar PLM führte diese verschiedenen Engineering-Sprachen in eine einheitliche Struktur zusammen.
„Die Module für Dokumentenmanagement, CAD-Integration, EPLAN und PADS-Integration liefern den größten Mehrwert, dazu gehören auch die gemeinsam genutzten Stücklisten (BOMs),“ erklärt Julian und hebt hervor, wie Bluestar elektrische, mechanische und elektronische Konstruktionen innerhalb einer gemeinsamen Struktur unterstützt. Selbst nicht-native CAD-Systeme konnten konsistent integriert werden. „Auch andere Software ist integriert, sodass alle relevanten Zeichnungen und Daten auf derselben Plattform verwaltet werden können“, sagt er.
Diese Vereinheitlichung hat auch die Engineering-Disziplin weiterentwickelt. Mit größerer Verantwortung geht auch mehr Verpflichtung einher: „Ingenieure sind dafür verantwortlich, Daten in Bluestar PLM zu strukturieren und zu organisieren, was sorgfältige Planung und Übersicht erfordert.“
Geteiltes Mindset, reibungslose Umsetzung
Obwohl die Technologie eine zentrale Rolle für den Projekterfolg spielte, stellte Blum-Novotest fest, dass kulturelle Übereinstimmung ebenso entscheidend war.




